Fächerübersicht

Fächerangebot der Sek. II

Im Gegensatz zu den Profilen an staatlichen Schulen können die Schülerinnen und Schüler zwei Leistungskurse und die notwendige Anzahl an Grundkursen im Rahmen der behördlichen Vorgaben frei wählen. Das jeweilige Angebot richtet sich nach den Anwahlen der Schüler sowie den personellen und räumlichen Voraussetzungen der Schule. In den drei Aufgabenfeldern, in die alle Fächer bis auf Sport eingeteilt sind, bietet die FEBB folgende Fächer an:

Aufgabenfeld 1 (sprachlich-künstlerisch): Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Latein, Kunst, Musik, Darstellendes Spiel

Aufgabenfeld 2 (gesellschaftswissenschaftlich): Geschichte, Politik, Geographie, Philosophie, Religion, Wirtschaft

Aufgabenfeld 3 (mathematisch-naturwissenschaftlich): Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Sport

Grundkurse werden in der Regel 3-stündig, Leistungskurse 5stündig unterrichtet. Die Wahl der Leistungskurse findet in der Regel zum Halbjahreswechsel der Einführungsphase statt.

Im ersten Jahr der neuen Oberstufe gibt es ein Förderkonzept, um die Grundkompetenzen in den Fächern Englisch und Mathematik zu gewährleisten und zu stärken. Verschiedene Fächer sind dafür verantwortlich, Methodenkompetenz zu vermitteln, deren Erwerb sinnvollerweise mit Fachinhalten verknüpft wird. Darüber hinaus finden über die drei Jahre verteilt verschiedene Seminare zu Themen wie Kommunikation und Präsentation, Projektmanagement, Studien- und Berufsvorbereitung und anderes mehr statt.

In den Fremdsprachen bieten wir besondere, jahrgangsübergreifende AGs an: die Cambridge-AG bereitet auf das englischsprachige Cambridge-Zertifikat hin und zusätzlich gibt es eine Chinesisch-AG. Auch das Orchester kann als AG angewählt werden.

Für das Leben lernen: Projektarbeiten und „febb for life“

Aufgrund der Verordnung über die Gymnasiale Oberstufe ab 2008 müssen alle Schüler ein Projekt erarbeiten. Das Projekt ist verpflichtend, wird von zwei Lehrern bewertet und geht als Teilnote in die Abiturnote ein.

An der FEBB haben die Schüler die Möglichkeit, ein Thema ihrer Wahl in Absprache mit den prüfenden Lehrern zu finden. Bei den Themen können persönliche Interessen und Neigungen berücksichtigt werden. Gleichzeitig soll die Projektarbeit einer „zeitgemäßen Allgemeinbildung“ dienen. Dazu gehört es, dass die Aufgaben Bezüge zu zentralen Themen und Problemen der Gegenwart und Zukunft enthalten.

Durch die große Themenvielfalt ergibt sich häufig eine starke Eigenmotivation für die Schüler und auch durch den fachübergreifende Aspekt sowie die sinnvolle Zusammenarbeit in den Teams entspricht die Projektarbeit vielen Vorstellungen, wie wir uns gute Schule vorstellen.

In der Woche der Präsentationen und Kolloquien sind die Schüler nur bei ihrem persönlichen Projekt verbindlich in der Schule. Daher bietet sich diese Woche für die Aktion febb for life an.

Die Idee:

Schüler arbeiten an mehreren Tagen in sozialen, diakonischen, ökologischen Einrichtungen / Verbänden / Vereinen mit. Das können praktisch-handwerkliche oder organisatorische Tätigkeiten sein und / oder direkten Umgang mit Menschen bedeuten (z. B. im Kindergarten ein Klettergerüst aufstellen, ein Biotop anlegen, Musikdarbietung beim Seniorenkaffee, Ausflug mit einer Behindertengruppe begleiten,…).

Die Erfahrungen zeigen, dass solche Arbeiten sehr befriedigend sind und den persönlichen Horizont erweitern. Es eröffnen sich Möglichkeiten in Bereiche hinein zu schnuppern, die sonst eher verschlossen sind.

Helfen ist nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe. Eine Gesellschaft lebt davon, dass sich ihre Mitglieder einbringen. Dazu kann febb for life ein wertvoller Baustein sein.