Fächerübersicht

Fächerangebot der Sek. II

Im Gegensatz zu den Profilen an staatlichen Schulen haben die Schülerinnen und Schüler an unserer Gymnasialen Oberstufe eine höhere Flexibilität und können zwei Leistungskurse sowie die notwendige Anzahl an Grundkursen im Rahmen der behördlichen Vorgaben frei wählen.
Grundkurse werden in der Regel 3-stündig, Leistungskurse 5-stündig unterrichtet. Die Wahl der Leistungskurse findet in der Regel zum Halbjahreswechsel der Einführungsphase statt.

In der Qualifikationsphase bieten wir neben den drei Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik auch Biologie, Physik, Sport und Wirtschaft als Leistungskurse an (verbindlich ab 2020/21). Weitere Leistungskurse werden je nach Anwahl aus den Fächern Chemie, Geschichte, Kunst, Musik, Religion eingerichtet.

In den drei Aufgabenfeldern, in die alle Fächer bis auf Sport eingeteilt sind, bietet die FEBB an:

Aufgabenfeld 1 (sprachlich-künstlerisch): Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Latein, Kunst, Musik, Darstellendes Spiel

Aufgabenfeld 2 (gesellschaftswissenschaftlich): Geschichte, Politik, Geographie, Philosophie, Religion, Wirtschaft

Aufgabenfeld 3 (mathematisch-naturwissenschaftlich): Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik

Im ersten Jahr der neuen Oberstufe gibt es ein Förderkonzept, um die Grundkompetenzen in den Fächern Englisch und Mathematik zu gewährleisten und zu stärken; 2018-19 wird ist dies versuchsweise auch auf Deutsch ausgedehnt. Verschiedene Fächer sind dafür verantwortlich, Methodenkompetenz zu vermitteln, deren Erwerb sinnvollerweise mit Fachinhalten verknüpft wird. Darüber hinaus finden über die drei Jahre verteilt verschiedene Seminare zu Themen wie Kommunikation und Präsentation, Projektmanagement, Studien- und Berufsvorbereitung und anderes mehr statt.

In den Fremdsprachen bieten wir jahrgangsübergreifend eine Cambridge-AG an, die auf das englischsprachige Cambridge-Zertifikat vorbereitet. Auch das Orchester kann als AG angewählt werden.

Für das Leben lernen: Projektarbeiten und „febb for life“

Aufgrund der Verordnung über die Gymnasiale Oberstufe ab 2008 müssen alle Schüler ein Projekt erarbeiten. Das Projekt ist verpflichtend, wird von zwei Lehrern bewertet und geht als Teilnote in die Abiturnote ein.

An der FEBB haben die Schüler die Möglichkeit, ein Thema ihrer Wahl in Absprache mit den prüfenden Lehrern zu finden. Bei den Themen können persönliche Interessen und Neigungen berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich häufig eine starke Eigenmotivation für die Schüler.

Durch den fachübergreifenden Aspekt sowie die sinnvolle Zusammenarbeit in den Teams entspricht die Projektarbeit vielen Vorstellungen, wie wir uns gute Schule vorstellen.

In der Woche der Präsentationen und Kolloquien sind die Schüler nur bei ihrem persönlichen Projekt verbindlich in der Schule. Daher bietet sich diese Woche für die Aktion febb for life an.

Die Idee:

Schüler arbeiten an mehreren Tagen in sozialen, diakonischen, ökologischen Einrichtungen / Verbänden / Vereinen mit. Das können praktisch-handwerkliche oder organisatorische Tätigkeiten sein und / oder direkten Umgang mit Menschen bedeuten (z. B. im Kindergarten ein Klettergerüst aufstellen, ein Biotop anlegen, Musikdarbietung beim Seniorenkaffee, Ausflug mit einer Behindertengruppe begleiten,…).

Die Erfahrungen zeigen, dass solche Arbeiten sehr befriedigend sind und den persönlichen Horizont erweitern. Es eröffnen sich Möglichkeiten in Bereiche hinein zu schnuppern, die sonst eher verschlossen sind. Dies prägt das Leben eines jungen Menschen nachhaltig und entspricht unserem ganzheitlichem Lernanspruch, der über die reine Wissensvermittlung hinausgeht.

Denn Helfen ist nicht nur ein Gebot der christlichen Nächstenliebe. Eine Gesellschaft lebt davon, dass sich ihre Mitglieder einbringen. febb for life bildet hierfür einen wertvollen Baustein.