Schülervertretung

Fridays For future

Wie entstand Fridays for future?

Es begann am 20. August 2018, als Greta Thunberg ein Mädchen aus Schweden sich vor den Reichstag in Stockholm setzte, um mit einem Plakat „Schulstreik fürs Klima“ gegen das zu wenige handeln der Politiker gegen den Klimawandel, zu demonstrieren. Da sie jeden Tag auf Instagram ein neues Bild hoch lud, gewann sie mit der Zeit immer mehr Aufmerksamkeit.
Die Menschen fingen an sich zu interessieren, und somit bildete sich eine Gemeinschaft aus Jugendlichen, die gemeinsam etwas Großes erreichen wollen. In ganz Europa wollen die Menschen ihrem Beispiel folgen.
Sie fingen an, jeden Freitag für ein paar Stunden auf die Straße zu gehen. Allein in Deutschland ist die Zahl der Protestierenden inzwischen auf 30.000 gestiegen und es werden immer mehr.

 

Für was demonstrieren wir?

Wir gehen auf die Straße, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen, denn wenn wir es heute nicht machen, kann es morgen schon zu spät sein. Ein wichtiger Punkt in diesem Thema, sind die Kohlekraftwerke. Voraussichtlich sollen diese erst 2035 abgestellt werden. Doch was ist, wenn die Kohlekraftwerke immer mehr CO2 absondern? Es werden immer mehr schädliche Stoffe in die Luft freigesetzt, somit kommt es zu einer Erwärmung des Erdklimas. Wir setzen uns aber nicht nur für die Abschaffung von Kohlekraftwerken ein, sondern auch für den allgemeinen Schutz der Umwelt. Z.B. die Abholzung von Regenwäldern, den Verbrauch von Plastik und den Massenverbrauch von tierischen Produkten zu verringern.

Unsere eigene Erfahrung:

Am 18. Januar 2019 hatten einige aus der 10. Klasse und der Oberstufe die Möglichkeit, an der Klimademo in Bremen teilzunehmen. Mit lauter Musik und ganz viel Energie sind wir durch die Stadt Bremen gezogen. Es waren um die 600 Leute, die alle die gleiche Sicht haben: Wir wollen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen! Von 10 Uhr bis 12Uhr ging unser Marsch durch die Straßen. Wir riefen Sätze wie „Es gibt kein Recht auf Kohlebagger fahren“, und das immer wieder. Die Menschen um uns herum schauten verwirrt, aber auch zustimmend. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sich für etwas einsetzen kann und in einer großen Gemeinschaft versucht, die Welt ein Stück besser zu machen.